Bleistift richtig einsetzen

Bevor Du mit einzelnen Motiven beginnst, solltest Du nicht nur aus dem Handgelenk heraus zeichnen können – sondern die Kraft und Geschicklichkeit des ganzen Arms zum Zeichnen nutzen und den Bleistift richtig einsetzen.

Bleistift richtig einsetzen

Zeichnungen die nur aus dem Handgelenk heraus gearbeitet werden, wirken immer etwa steif und verkrampft. Übung mach den Meister. Üben, üben, üben …

Übe deshalb, Arm und Schulter zu gebrauchen, indem Du zunächst möglichst weiche und freie Linien auf ein Stück Papier auftragen.

Entspann Dich dabei und halte den Stift nur ganz leicht in der Hand. Du muss keine speziellen Formen oder Motive zustande bringen. Es reicht völlig, wenn Du zunächst nur an das Gefühl, einen Stift zu halten und zu zeichnen, gewöhnst.

Bleistift richtig einsetzen

Sobald Arm und Schulter aufgewärmt sind, kannst Du einige Kreise, Linien, Punkte und Schraffuren versuchen.

Diese Übungen können vielleicht sinnlos erscheinen, aber Du lernst damit die zwei wichtigsten Grundlagen des anspruchsvollen Zeichnens. Kontrolle und Präzision.

Tipp:
Probier mal aus, wie es sich auf die Zeichnung auswirkt, wie Du den Stift hältst.

Je mehr Du diese verschiedenen Techniken übst, desto sicherer und schneller wird Deine Hand!

Kanten

Beim Zeichnen sind es oft Kleinigkeiten, die Dein Motiv noch lebendiger erscheinen lässt. So sind Bleistiftstriche, die kantig abgestuft werden, ideal, zum Streifen in einem Fell abzubilden. Ein weiches Fell darf dagegen nicht solchen kanten Enden. Es braucht lockere Kanten, sonst wirkt es steif und eckig. Wenn Du Kanten und Enden mit einem Radiergummi auflockerst, kannst Du harte Unterschiede zwischen Grautönen oder Oberflächenstrukturen verwischen.

Locker

Obwohl beim Zeichnen natürlich Präzision wichtig ist, braucht man sehr häufig auch freie Linien. Solche freien, ganz leicht wirkende Linien sind zum Aufwärmen ebenso gut wie für ein schnelles Scribble.

Unterschiedliche Striche

Die Länge, Dichte und Struktur von Fell gestalltest Du, in dem Du mit der jeweils passenden Strichtechnik arbeitest:

  • kurze Borsten zeichnest Du mit kleinen Punkten
  • für dickes krauses Haar eignen sich gekritzelte Linien.
  • Längere, geschwungene Linien sind gut, wenn das Haarkleid weich ist.

Nimm den Stift und probiere andere Linien und Striche aus, um zu sehen, welche Fellstrukturen, Schuppen, Federn usw. sich noch darstellen lassen.

 

 

 

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